Hoffnung bringen – inmitten von Not
Afrika ist in vielen Regionen ein Brennpunkt von Gewalt und systematischer Christenverfolgung. Religiöser Extremismus und politische Instabilität führen dazu, dass Christen nicht nur öffentlich bedroht, sondern auch gezielt angegriffen und in allen Lebensbereichen benachteiligt werden.
In Ländern wie Nigeria, Sudan, Mosambik und dem Tschad stehen Christen unter massivem Druck. Häuser und Kirchen werden angegriffen und niedergebrannt, Menschen getötet oder vertrieben, Frauen systematisch missbraucht, Familien verlieren ihre Existenzgrundlage. Allein in Nigeria wurden in den letzten 5 Jahren über 25‘000 Christen aufgrund ihres Glaubens gezielt umgebracht. Für viele Christen stellt die Situation somit nicht nur ein Leben in grosser Ungewissheit, sondern eine akute Lebensbedrohung dar.
Und doch geschieht Erstaunliches: Inmitten von Not und Verfolgung sind einheimische Christen unter schwierigsten Umständen bereit, ihren verfolgten Geschwistern zu helfen.
Sie versorgen Vertriebene mit dem Nötigsten, begleiten traumatisierte Menschen auf ihrem Weg der Heilung und stärken Gemeinden, die unter grossem Druck stehen. Gleichzeitig fördern sie nachhaltige Perspektiven, indem sie Ausbildung ermöglichen, Netzwerke aufbauen und kleine Einkommensmöglichkeiten schaffen.
So entsteht neue Hoffnung – praktisch, konkret und im Glauben verwurzelt. Mit dem Erntedankopfer unterstützen wir gezielt ausgewählte Projekte, die genau hier ansetzen. Wir wollen damit Verfolgten und Notleidenden in ihrer aktuellen Situation wirksam helfen und für sie neue Zukunftsperspektiven eröffnen.
Lasst uns gemeinsam Hoffnung weitergeben – praktisch und geistlich!
Matthias Theis
Gemeindeleiter und Leiter Missionskommission